Thema und Ziele der AG

Die Herausforderungen einer „alternden“ Gesellschaft sind unabweisbar. Die demografische Entwicklung, ein wachsender Anteil chronischer und degenerativer Erkrankungen im höheren Alter, die Erfordernisse eines „inklusiven“ Zusammenhalts bei der Gestaltung von Lebenswelten in Kommunen und Wohnquartieren sowie die gelingende Verknüpfung professioneller und zivilgesellschaftlicher Anstrengungen vor Ort:      
Alle diese Faktoren erfordern ein langfristig angelegtes gemeinsames Handeln – sie verlangen zugleich aber auch eine möglichst bewusste und immer wieder abgestimmte Haltung aller Akteure zum Thema „Alter“!

Die Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg arbeitet seit 2012 am Thema „Alter(n) und Gesundheit“

Ein Auftrag der Konferenz: Eine anregende, möglichst vielfältig einsetzbare und mediengestützte Kampagne zum Thema „Altersbilder“.     
Sie soll in Kommunen und Stadtteilen dabei helfen, zu einem Verständnis von „Alter“ beizutragen, das ein selbstständiges Leben unterstützt, altersgemäße Einschränkungen akzeptiert und ein generationenfreundliches Gemeinwesen Schritt für Schritt umsetzt – „eine Stadt für alle (City for All)“

 Maßnahmen

Alt sein ist das Neue“ – diese Kampagne will überraschen, neugierig machen, zum Mitdenken anregen, vorhandene Bilder in ein neues Licht rücken, den Reichtum und die Verletzlichkeit des Alters zeigen, zu Verantwortung und Verständnis zwischen den Generationen ermutigen, den Umgang mit Zeit und Zuwendung ebenso ansprechen wie den Stellenwert von Genuss und Gesundheit.

Die Kampagne, deren Idee fachlich große Unterstützung findet, bekommt ein professionelles, generationenverbindendes „Gesicht“ und ist flexibel einsetzbar:Das Ausstellungskonzept. Leicht und flexibel einsetzbare (und transportierbare) Roll-Ups mit eindrücklichen Fotos und Kernaussagen präsentieren die genannten Themen – als kompakter Blickfang einer Info-Veranstaltung ebenso wie in der umfangreichen Ausstellung zum Thema. Diese Elemente können je nach Anlass, Ort und Auftraggeber zielgenau ausgewählt, ergänzt und erweitert werden.

  • Die Zeitkapsel. Eine kompakte, rechnergestützte Foto-Station soll - überall schnell installiert - dazu anregen, zu spontanen Portraits Fragen zu kommentieren, generationenverbindende Szenen zu inszenieren und eigene Vorstellungen vom Alter zu formulieren. Mit einer moderierten werkstatt-ähnlichen Situation können gezielt Fragen in den öffentlichen Raum getragen und spontane Reaktionen festgehalten werden – die dann selbst wieder Teil des Dialoges werden (erprobt erstmals im November 2014 in Weinheim).
  • Die Homepage. Mit der Online-Version der  Kampagne (voraussichtlich ab Herbst 2015) wird vor allem die jüngere Generation erreicht und die regionale Auseinandersetzung mit dem Thema „Alt sein ist das Neue“ erweitert. Aktionen, Wettbewerbe und Zielveranstaltungen werden (auch in soziale Netzwerke) transportiert
    und mit Aktivitäten vor Ort verknüpft. So tragen auch virtuelle Zugänge zur Vernetzung und Stärkung von Initiativen bei.
  • Die Veranstaltungen. In den Gemeinden des Landkreises und der Stadt Heidelberg sollen im Rahmen der medial gestützten Kampagne (u.a. mit Kampagnen-Plakaten) Veranstaltungen, Ausstellungen oder Aktionen initiiert werden. Als Auftakt ist bereits ein „Konzert-Vortrag“ des renommierten Heidelberger Gerontologen –
    und Pianisten! – Professor Dr. Andreas Kruse 
    zu den „Ressourcen des Alters“ zugesagt!
Mitglieder der AG Selbsthilfebüro Heidelberg, VertreterInnen Gemeinderat, LIGA Heidelberg - Paritätischer Wohlfahrtsverband, Akademie für Ältere Heidelberg- Fachbereich Gesundheitsförderung, Sport und Bewegung, Kreisseniorenrat Rhein-Neckar-Kreis e.V./ Stadtseniorenrat Wiesloch e.V., Gesundheitsförderin, ev. Kirche Heidelberg, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis-Referat Sozialplanung und Beratung, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis- Gesundheitsamt
Ansprechpartner der AG N.N.

Für eine Präsentation des Konzeptes stehen die Initiatoren Interessierten gern zur Verfügung!

Leihen Sie die Kampagne "Alt sein ist das Neue" aus!

Sie soll in Kommunen und Stadtteilen dabei helfen, zu einem Verständnis von „Alter“ beizutragen, das ein selbstständiges Leben unterstützt, altersgemäße Einschränkungen akzeptiert und ein generationenfreundliches Gemeinwesen Schritt für Schritt umsetzt – „eine Stadt für alle (City for All)“. Das Ausstellungskonzept besteht aus

  • leicht und flexibel einsetzbaren (und transportierbaren) Roll-Ups mit eindrücklichen Fotos und Kernaussagen
  • einer "Zeitkapsel": eine kompakte, rechnergestützte Foto-Station, die - überall schnell installiert - dazu anregt, zu spontanen Portraits Fragen zu kommentieren, generationenverbindende Szenen zu inszenieren und eigene Vorstellungen vom Alter zu formulieren.

Mehr Inforamtionen zur Ausleihe und zur Kampagne finden Sie in dieser pdf- Datei